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Bibliotheken und Objekte
Archicad- und BIMcloud-Bibliotheken, deren Verwaltung und Migration, Objekte und andere Bibliotheksteile, etc.

Arbeiten mit eigenen Bibliothekselementen, Workflow

thopas
Enthusiast

Hallo ArchiCADler,

um einen BIM gerechten bauteilbezogenen Workflow zu gestalten, möchte ich bei Elementen, die ich noch nicht genau darstellen kann oder möchte erstmal einen Platzhalter in LOD 100 absetzen, also z.B. ein Quader. Dann möchte ich später genau dieses Quader, wenn Zeit ist, durch eine genauere Darstellung ersetzen. Gibt es dazu schon irgendwo einen Workflow beschrieben?

Es gibt hierbei einiges an möglichen Fallstricken, einige Beispiele:

- Element ID könnte sich ändert
- Eigenschaften werden nicht übernommen.

- Objekt überschreiben führt zur Verzerrung
Deshalb bin ich dankbar für etwas Input, falls jmd. damit schon Erfahrung, das Thema schon gut gelöst hat oder einen Artikel kennt in dem das festgehalten ist.

 

Gruß aus Köln

Thorsten

 

4 ANTWORTEN 4
Laura Pi
Contributor

Hallo Thorsten,

Wenn du die ID und die Eigenschaften behalten möchtest, ist es aus meiner Erfahrung am einfachsten, das Objekt auf Basis des Skripts vom Basiselement weiterzuentwickeln.

Falls du neue Objekte erstellen und die alten überschreiben möchtest und Archicad Probleme hat, die neuen zu erkennen, würde ich dir empfehlen, das Migrationsfeld zu nutzen. Das findest du, wenn du das Objekt mit Strg + Umschalt + O öffnest.

So wie ich es sehe, gibt es keinen Grund, dass ein komplett anderes Objekt die Eigenschaften vom ersten behält (as far as i know). Für mich ist das wie der Unterschied zwischen einer Word-Datei bearbeiten oder überschreiben: Beim Bearbeiten kann ich gezielt Sachen hinzufügen oder entfernen. Wenn ich sie aber mit einer anderen Datei überschreibe, ist die ursprüngliche Datei komplett weg und wird ersetzt.
Ich würde persönlich zwei Bibliotheken machen: eine mit LOD 100 und eine mit LOD 200+. Da es dir wichtig ist, dass die neuen Objekte die Eigenschaften von LOD 100 behalten, würde ich die LOD 200+ erstellen, indem ich die Originaldateien kopiere und deren Skripte anpasse. Wenn es soweit ist, kann man die einfache Bibliothek aus Archicad rausnehmen und die detaillierte hinzufügen.
Um die Objektthemen durchzugehen, haben mir der Archicad GDL Guide, das GDL Cookbook und viele andere Ressourcen wie SelfGDL usw. echt geholfen.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen weiterhelfen. 
VG aus Nürnberg

Frank Beister
Moderator

Kannst du schon sagen, welche Elemente du so differenziert darstellen möchtest? Denn AC kann diese LOD Darstellung in Teilen schon. Wenn du alle deine GDL-Bauteile neu schreiben möchtest, hast du eine Herkulesaufgabe vor dir. 

  • Bauteil-ID ändert sich nicht, so lange du das Element nicht löscht sondern nur änderst.
  • Archicad-Eigenschaften bleiben ebenso dran, so lange du die Klassifizierung nicht änderst.
  • GDL-Eigenschaften bleiben dran, wenn die Parameternamen intern identisch sind und du die Änderung (im Einstellungsdialog) per Spritze überträgst
  • Die Verzerrung hängt vom Skript und den Detaileinstellungen des Objektes ab (-> testen)

Ein viel größeres Problem sind die Maßketten, die von den Fangpunkten im Objekt abhängen. DAS ist nicht einfach zu lösen. wenn das Objekt sich ändert.

 

Dieses ganze LOIN nach Lph., v.a. der geometrische Teil, ist in Teilen akademisch und ein und großer administrativer Wasserkopf. Wenn du etwas planst, dann hast du doch schon eine Vorstellung davon. Dann stelle es auch dar. Wenn da ein WC hin soll zeichne ein WC. Was soll das, dass ein Block vielleicht auch ein Bidet oder Urinal sein kann. Wenn das dargestellte WC nicht so ist wie später gebaut, "so what"? Dann wird es in der 5 ggf. ausgetauscht. Der semantische Teil ist etwas anderes, aber das bekommst du nicht über GDL gelöst.

 

Nutze Modelldarstellung, GÜ-Regeln und Favoriten, da solltest du besser und schneller ans Ziel kommen.

Meine 2 Cent.

bim author since 1994 | bim manager since 2018 | author of selfGDL.de | openGDL | skewed archicad user hall of fame | author of bim-all-doors.gsm

Danke für Deine weitreichend Einsichten. Es geht darum Geschwindigkeit zu bekommen indem die Genauigkeit reduziert wird. Also nicht erst ein passendes oder nicht passendes Objekt suchen, sondern die Detailarbeit nachranging zu behandeln.

 

Ich habe z.B. ein besonderes Möbelstück oder ein technisches Gerät. Ich möchte mich mit der Darstellung erstmal nicht beschäftigen möchte aber im Plan 3D vermerken, dass da etwas ist. Also mache ich eine Decke, mache ein Objekt draus und setze das 300 mal ab. Nun möchte ich aber dass es in allen Plänen genauer dargestellt wird. Also genauer Darstellung erstellen und vorhandene Objekte ersetzen. Hierbei kann jede Menge schief gehen, deswegen wäre ja ein Workflow so hilfreich.

thopas
Enthusiast

Falls es jmd. interessiert. Der LPM (Library Part Maker) leistet wohl das, was ich meine. Ich muss den Workflow aber erstmal testen. Wenn jmd. ein Like hinterläßt, dann kucke ich mal, dass ich das Ergebnis veröffentliche.