Jetzt mal langsam Leute.
Ich finde die Idee gut, dass ein externes Modelling-Programm in AC eingebunden werden kann. Nicht jeder Nutzer von AC benötigt die Werkzeuge, die Rhino zur Verfügung stellt.
Und tatsächlich wundert es mich, dass diese Konstellation nicht mit Maxon aus der eigenen Holding eingegangen wird (was mir aber ziemlich egal ist, weil ich weder das Eine noch das Andere Programm beherrsche, geschweige denn verstehe).
Und dass es Grasshopper nicht für Mac gibt, ist ja nicht die Schuld von GS. Hier wird eine strategische Allianz eingegangen um sich am Markt besser zu positionieren.
Im Übrigen wurde im Forum auch der Wunsch geäußert, man solle doch Parasolid als 3D-Unterbau nehmen. Durch diesen Schritt wird dieser Umbau unnötig, da sozusagen die "3D-Kompetenz" ausgelagert wird.
In der Folge bekommen wir eine klare Arbeitsteilung: es ist jetzt möglich den (Blob-) Entwurf ohne die Beschränkungen von AC zu entwickeln und können diesen dann später (hoffentlich) BIM-konform in AC einladen und ordentlich werkplanerisch bearbeiten.
Natürlich gibt es noch genug Fragen: wie ist es mit Änderungen im Designprozess im Zusammenspiel mit AC, wie werden Bauteile behandelt, können Bauteile (rudimentär) in AC bearbeitet und ausgelesen werden oder muß das dann wieder zurück in Rhino und Grasshopper ...
Sehen wir es mal positiv: GS bewegt sich auf ein neues Feld vor. Das kann spannend werden, vor allem wenn GS hier mal Ausdauer beweist und die Add-Ons nicht nach einer oder zwei Versionen wieder einstellt. Und vielleicht sollte GS hier mal Bundle-Angebote machen.
Torben
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