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BIM Coordinator Program (INT) April 22, 2024

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Nachhaltiges Planen
EcoDesigner, Energy Evaluation, Life Cycle Assessment, etc.

U-Werte, Wärmeleitfähigkeit

jundco
Newcomer
Ich habe zwar schon im Archicadforum beim Betreff "Baustoffe" einen Post weitergeführt, jedoch zu meinen Fragen keine Antwort erhalten:

Der Materialkatalog ist schwach und fehlerhaft, kann aber offensichtlich nicht editiert oder ergänzt werden. Habe ich etwas übersehen? Gibt es einen fachlich richtigen Katalog z.B. aus Energieberatungsprogrammen, wo man sich auf die Inhalte verlassen kann?

Die Wärmeleitfähigkeit wird nur mit 2 Dezimalen angezeigt. Wenn der Baustoff keine Werte aus dem Materialkatalog hat, ist es nicht möglich, den genauen Wert zu erkennen.

Kann auch ein mehrschichtiges Bauteil definiert werden? z.B. Sparrendach / Holzwand?

Kann ich mir den U-Wert eines Bauteil anzeigen lassen?
Gibt es ein Beispielprojekt zum Download?
Gruß aus Ulm
Jürgen

AC25, Win 10pro 64x
7 ANTWORTEN 7
JensDD
Graphisoft Partner
Graphisoft Partner
Hallo,

Der Materialkatalog ist schwach und fehlerhaft, kann aber offensichtlich nicht editiert oder ergänzt werden.

man kann die 3 Werte halt händisch eintragen ...
Wenn man die ergänzen oder ändern will, dann könnte man versuchen die xml anzupassen:
...\Graphisoft\ArchiCAD 17\Add-Ons\EnergyEvaluation\GER\MaterialCatalog.xml

Kann auch ein mehrschichtiges Bauteil definiert werden? z.B. Sparrendach / Holzwand?

Optionen->Element-Attribute->mehrschichtige Bauteile ??

Wir hatten zu 16 mal ein Tutorial gemacht http://www.graphisoft-dresden.de/produkte/cad/skripte/?kt=anw haben das aber noch nicht an 17 angepasst.

vg jens
https://www.graphisoft-dresden.de
jundco
Newcomer
Die Anleitung und die Datei des Tutorials aus Dresden hilft eigentlich nichts, da in aC 17 anscheinend wieder alles anders ist. Mit der PLN-Datei bringt die energetische Auswertung Fehler - es fehlen Nutzungen, Bauteile, ...., obwohl ja alles gezeichnet ist.

Gibt es irgendwo eine Beispieldatei eines Nichtwohngebäudes mit mehren Zonen, um die Tauglichkeit des Programms zu prüfen. Ich möchte gerne ein Gebäude in AC zeichnen und dann über IFC in mein Energieberaterprogramm übertragen.

Außerdem wäre es wirklich hilfreich, wenn der U-Wert der eigenen Materialien mit 3 Dezimalen angezeigt werden kann. Kann mir jemand die xml-Datei ggf. anpassen.
2 Dezimalen sind wirklich nicht realistisch!
Gruß aus Ulm
Jürgen

AC25, Win 10pro 64x
Frank Beister
Advisor
Auf opengdl.org findet sich eine Excel Datei (Achtung, mit Makros!), die aus einer gegebenen Katalogdatei (hinterlegt ist eine XML aus Archicad 22) ein halbwegs gut editierbares Tabellenblatt macht. Per Button und Makro wird wieder eine XML rausgeschrieben, die dann wieder in den Add-on Ordner geschrieben werden kann.

Export mit Button+Makro nur unter Windows (wegen der UTF-8 Codierung aus Excel heraus). Auf einem letzten Tabellenblatt wird die XML auch mit Excel-Formeln zusammengebaut. Der Export gestaltet sich aber mühselig, da bei c&p hirnlos Anführungszeichen eingefügt werden.

[Auf eigene Gefahr und Sicherungskopie der Original-XML vorher machen!]
bim author since 1994 | bim manager since 2018 | author of selfGDL.de | openGDL | skewed archicad user hall of fame | author of bim-all-doors.gsm
Anonymous
Nicht anwendbar
Gibt es eine Möglichkeit, in einer Interaktiven Auswertungsliste den U-Wert von Bauteilen rechnen zu lassen? Da ich ja die Materialstärke sowie Wärmeleitfähigkeit habe, müsste doch ein U-Wert zu ermitteln sein?
Frank Beister
Advisor
Du brauchst eigentlich noch die Wärmeübergangswiderstände, oder? Und mit einfachem Listen wird das eher auch nichts, da Stärke und Leitfähigkeit multipliziert werden.
Über ein Etikett könnte es gehen. Dann gehen aber nur vollständige Bauteile und ich glaube, dann fehlt der Zugriff wieder auf die Wärmeleitfähigkeit.
Vielleicht wäre das was für ein AddOn oder, ich traue es mich nicht zu sagen, für Python.

-> Bedauerliche Baustelle 752. 😞

Ich wünsche mir da auch schon lange eine effiziente Möglichkeit alle bereits eingegebenen Information dahin auszuwerten und nicht wieder alles woanders hin zu übertragen.
bim author since 1994 | bim manager since 2018 | author of selfGDL.de | openGDL | skewed archicad user hall of fame | author of bim-all-doors.gsm
archig
Advocate
Du brauchst eigentlich noch die Wärmeübergangswiderstände, oder?

Und die Ausrichtung, wenn Luftschichten im Aufbau sind.
Und wenn man verschiedene Materialien in einer Schicht hat (z.B. bei Holzkonstruktionen) noch den flächenbezogenen Anteil.
Wenn man es weiterdenkt wäre dann auch noch ein Wärmebrückenkatalog (Ecken, Fensterlaibungen, etc.) nützlich.
...
Meiner Meinung nach würde "nur der U-Wert von Massivbauteilen" keinen sinnvollen Vorteil bringen, und die komplizierten Dinge sind zu ... kompliziert.
Da muss jetzt nicht unbedingt noch eine Baustelle aufgerissen werden, finde ich.
ArchiCAD 25 / Windows 10
furtonb
Advisor

Die Wärmebrücken kann man auch in Archicad berechnen, als Ecodesigner STAR ist jetzt teil von Archicad.

Es ist eine andere Frage, ob diese Rechnungen richtig sind, als wir wissen nichts wie die Rechnungen funktionieren (ich denke, dass eine FEM-Lösung von StruSoft is benutzt, aber wenig ist verfügbar)... Aus diesem Grund benutzen wir THERM oder COMSOL für detaillierte Rechnungen den Wärmebrücken. (Ich weiß, dass in Deutschland andere Lösungen sind benutzt.)

 

Die Länge den Wärmebrücken können auch nicht automatisch berechnet sein, ich platziere verschiedene Elemente, stelle ich die Element IDs nach den Wärmebrücke-Namen ein, um die Länge ins EnergyPlus einzugeben.

 

Die U-Werte von Massivbauteilen können z.B. mit einem GDL-Objekt berechnet - ich habe ein früher selbst gemacht, als ich habe nichts gefunden. Es ist nützlich nur für einfache Rechnungen: ich habe keine Korrektionswerte gemaß z.B. ISO 6946 implementiert und man soll jetzt die "heat transfer coefficients" (wie sagt man das auf Deutsch? Ich denke über h_i und h_e) manuell eingeben. Das Bildschirmfoto (und das Objekt) ist leider auf Ungarisch, wenn es interessant ist, kann ich das auf Deutsch machen. Ich benutze die Wärmeleitfähigkeit, die Dichte und die spezifische Wärme des Baustoffs, und die dicke der mehrschichtige Bauteile von einem Komposit-Wand, damit rechne ich den U-Wert, spezifische Masse, spezifische Grauenergie, usw.:

 

furtonb_0-1701894424610.png

Meine Lösung geht für frühe Projektphasen, um ohne detaillierte bauphysische Rechnungen eine ungefähre Dicke der Wärmeisolierung zu haben. Es wäre wirklich schön sein, wenn GS etwas ähnliches machte, was mit z.B. hinterlüftete (oder inhomogene Bauteile) richtig funktionieren. Ich habe das gesehen, dass jetzt die Ökabaudat-Datei sind benutzt für die Baustoffe - ich habe die frühere bauphysische Werte des Baustoffs benutzt (die nicht als Eigenschaft sind eingegeben).

 

Jetzt ist die energetische oder LCA-Berechnung einer Gebäude viel zu schwer, es gibt so viele kleine Schritte was wir jetzt nicht machen können, deswegen geht es nur mit 2-3-4... Software (BIM, BEM, Wärmebrücken, LCA-Datei, natürlich Excel, usw...). Es sollte viel mehr einfach sein!

 

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