MEP Designer wird mit einer Globalen Bibliothek ausgeliefert: einer Sammlung von Bibliothekspaketen mit vorkonfigurierten parametrischen Ausrüstungen, Auslässen/Abschlüssen und Zubehörteilen, die Sie direkt auf Ihren Führungen platzieren können.
Sie können zusätzlich weitere Objekte verknüpfen oder einbetten (bleiben nur im Projekt), oder Ihre eigene benutzerdefinierte Bibliothek erstellen und bei Bedarf mit Projekten verlinken.
Zum Anzeigen und Verwalten der geladenen Inhalte öffnen Sie den Bibliotheks-Manager über Datei > Bibliotheken und Objekte > Bibliotheks-Manager.
Objekte vs. Ausrüstung im MEP Designer
In HKLSE‑Workflows stoßen Sie auf
allgemeine Objekte und spezielle Elemente der
HKLSE‑Bibliothek.
Geräte, Terminale und Zubehörteile sind
für HKLSE‑Workflows optimiert: Sie wissen, wie sie sich
an Führungen anschließen, Systemparameter übernehmen und
korrekte Übergänge auslösen.
Verwenden Sie diese, wenn Sie tatsächliche HKLSE‑Bauteile platzieren, die Teil eines Systems sein müssen.
Objekte dienen dagegen zum Platzieren von
allgemeinem oder architektonischem Inhalt; sie übernehmen keine Systemparameter und können nicht an HKLSE‑Führungen angeschlossen werden.
Die Objektbibliothek kann HKLSE‑kompatible Teile und/oder Objekte enthalten, die (je nach Objekt) mit dem Befehl „
Auswahl in Gerät umwandeln“ in Geräte konvertiert werden können, indem Sie das platzierte Objekt auswählen.
Eigene Geräte und 2D‑Symbole erstellen
Sie können eigene HKLSE‑Objekte und Symbole erstellen, wenn die Standardbibliothek die benötigte Komponente nicht enthält.
Der übliche Ablauf besteht darin, zunächst die Geometrie zu modellieren und sie dann als GDL‑Objekt in einer Bibliothek zu sichern – inklusive eines klaren 2D‑Symbols.
3D‑Geometrie modellieren
- Verwenden Sie grundlegende Modellierwerkzeuge (Decke, Morph, Schale, Träger, Stütze), um die benötigte Form in der richtigen Größe aufzubauen.
- Fügen Sie HKLSE‑Anschlüsse dort hinzu, wo sie benötigt werden:
- Wechseln Sie in Grundriss oder 3D und wählen Sie das Element.
- Wählen Sie aus der MEP‑Bibliothek das Objekt „MEP‑Anschluss“ und platzieren Sie es dort, wo ein Luftkanal/Rohr/eine Kabeltrasse anschließen soll.
- Öffnen Sie die Einstellungen des MEP‑Anschlusses und legen Sie fest:
- Anschlusstyp/Klasse: Luftkanal oder Rohr (usw.), passend zum gewünschten System.
- Durchmesser/Größe und Länge entsprechend den Herstellerangaben.
- HKLSE‑System, falls erforderlich (oder lassen Sie das System von der anschließenden Führung steuern).
Als benutzerdefiniertes MEP‑Teil sichern
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Wählen Sie die 3D‑Elemente aus.
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Wählen Sie Ablage > Bibliotheken und Objekte > Auswahl sichern als > MEP‑Symbol.
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Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen (z. B. „Hersteller XYZ RLT‑Gerät 1200“).
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Wählen Sie einen Subtyp aus der Typ‑Auswahlliste.
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Klicken Sie auf Sichern.
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Das neue MEP‑Objekt istüber die Werkzeugeinstellungen des gewählten Subtypsverfügbar.
2D‑Symbol erstellen
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Wechseln Sie in den Grundriss und erstellen Sie ein Symbol aus Linien, Bögen, Schraffuren und Text.
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Richten Sie die 2D‑Grafik mit der Grundfläche des 3D‑Modells aus, um ein klares Plansymbol zu erhalten.
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Wählen Sie Ihre Symboldarstellung aus.
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Verwenden Sie Ablage > Bibliotheken und Objekte > Auswahl sichern als > MEP‑Symbol.
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Geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie auf Sichern.
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Wählen Sie das MEP‑Objekt, dessen Symbol ersetzt werden soll (z. B. dieses Ventil), und öffnen Sie dessen Objekteinstellungen.
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Wechseln Sie auf die Seite „MEP Custom Settings“ und dort zum Reiter „Visualisierung“. Wählen Sie statt des integrierten Plansymbols „Benutzerdefiniertes Plansymbol“.
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Klicken Sie auf Sichern.
Externe Objekte importieren
Viele Hersteller stellen BIM‑Inhalte in Formaten wie IFC oder Revit bereit. Mit MEP Designer können Sie diese Objekte in Ihr Projekt übernehmen und an Ihre Systeme und Dokumentation anpassen.
Revit‑Inhalte importieren
- Verwenden Sie Ablage > Bibliotheken und Objekte > RFA als GDL‑Objekt importieren.
- Wählen Sie die zu importierende RFA‑Datei und klicken Sie auf Öffnen.
- Wählen Sie „MEP‑Gerät“ aus der Dropdown‑Liste.
- Klicken Sie auf Importieren.
- Wählen Sie anschließend aus der Dropdown‑Liste „Duct fittings“, „In‑line Duct Devices“ oder „Equipment“.
IFC‑Inhalte importieren
- Verwenden Sie Ablage > Interoperabilität > Zusammenführen > „Aus Datei zusammenführen“ (funktioniert nur in der Grundrissansicht).
- Wählen Sie die IFC‑Datei und wählen Sie einen Übersetzer aus der Dropdown‑Liste.
- Nach dem Import können Sie die Geometrie vereinfachen oder gruppieren, MEP‑Anschlüsse ergänzen und das Ergebnis (wie oben beschrieben) als MEP‑Bibliothekselement in Ihre Bibliothek sichern.
- Je nach Quelle und gewähltem Übersetzer kann das Objekt auch direkt als Gerät importiert werden.