Hallo Community,
ich plane derzeit eine neue High-End-Workstation für großangelegte ARCHICAD-Projekte und komplexe BIM-Koordination. Ich erwäge eine Server-CPU, konkret einen Xeon 24 Core 2,9 GHz mit 20GT/s UPI.
Meine Hauptfrage betrifft die Fähigkeit von ARCHICAD, eine so hohe Kernanzahl effektiv zu nutzen. Ich verstehe, dass viele Aufgaben in ARCHICAD (wie aktives Modellieren, Elementauswahl) single-threaded sind und von hohen Taktfrequenzen profitieren. Allerdings frage ich mich, ob bei folgenden Tasks:
Datei-Öffnen und -Speichern
Navigation in 3D mit Solid-Element-Operationen
Raytracing (welches seine eigene Engine verwendet)
Hintergrund-IFC-Import/Export
...die 24-Core-Xeon-Konfiguration einen spürbaren Leistungsschub gegenüber einer High-Frequency-Desktop-CPU (wie einem i9 oder Xeon W-Series) bieten würde, oder ob die niedrigere Basistaktfrequenz insgesamt eher ein Nachteil für den Großteil des Workflows wäre.
Darüber hinaus: Bietet die hochgeschwindigkeits 20GT/s UPI-Verbindung zwischen CPUs in einer Einzel-Sockel-Konfiguration für ARCHICAD überhaupt einen spürbaren Vorteil, oder ist dieser ausschließlich für Multi-Socket-Systeme relevant?
Über jeden Erfahrungsbericht oder Einschätzung von Nutzern mit ähnlichen Xeon-Systemen mit vielen Kernen wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank!