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Gonçalo Valente | TRIM

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Name: Gonçalo Valente |  @goncalovalente 

Firmenname: TRIM

Web: https://trim.pt

Social Media: https://www.linkedin.com/company/trim-pt/ | https://www.instagram.com/trim.pt/ | https://www.facebook.com/info.trim.pt | https://www.youtube.com/@pt_trim

Land / Region: Lissabon, Portugal

Zielgruppe: Kleine und mittelgroße Architekturbüros

Unterstützte Sprachen: Portugiesisch & Englisch

Kompatibilität: Archicad 28, 29 und 30, sowohl unter macOS als auch unter Windows, in Solo- und Teamwork-Projekten

Verfügbare Leistungen: BIM-Produktion, Schulungen, Beratung und Koordination für Architektur- und Baubüros

Preismodell: Kostenlose Objekte, kostenlose zeitlich begrenzte Testversionen der Add-ons sowie kostenpflichtige Add-ons mit Jahreslizenzen sind verfügbar.

 

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Lernen Sie Gonçalo kennen!

Wer sind Sie?

"Ich bin Gonçalo, Architekt und Gründer von Trim mit Sitz in Lissabon, Portugal. Meine BIM-Reise begann 2011 mit Revit. Dann habe ich Archicad ausprobiert, war begeistert, und es gab kein Zurück mehr. Seitdem habe ich dort den Großteil meiner Expertise aufgebaut."

 

Was hat Sie motiviert, für Graphisoft-Produkte zu entwickeln?

"Da ich jeden Tag mit Archicad arbeite, fallen mir immer wieder kleine Dinge auf, die unsere Arbeitsabläufe noch reibungsloser machen könnten. Früher habe ich diese Ideen in der Wunschliste der Archicad Community geteilt, und irgendwann wurde mir klar, dass ich einige davon auch selbst umsetzen kann. Die offene Plattform von Archicad hat das möglich gemacht, und diese Ideen in Add-ons zu verwandeln, ist eine großartige Möglichkeit, der Community etwas zurückzugeben."

 

Wie lange sind Sie schon in der Graphisoft Community aktiv?

"Ich arbeite seit 2018 im Graphisoft-Ökosystem. Archicad hat mich vom ersten Moment an überzeugt: Sechs Jahre Revit lagen hinter mir, und der Umstieg verlief viel reibungsloser als erwartet. Innerhalb kurzer Zeit war ich voll produktiv, und ich habe das Graphisoft-Ökosystem seitdem nicht mehr verlassen."

 

Über TRIM logoTrim_1024.png

 

"Wir entwickeln Add-ons, die alltägliche BIM-Arbeitsabläufe in Archicad optimieren. Dazu gehören die folgenden Add-ons:

  • Identify — sobald jedes Element mit dem Klassifizierungssystem verknüpft ist, hält es die native Element-ID und Beschreibung mit den Attributen oder Eigenschaften synchron, die für den jeweiligen Elementtyp relevant sind.
  • Quantify — sobald jeder Elementtyp mit dem Projektstrukturplan (PSP) verknüpft ist, erstellt es das Leistungsverzeichnis anhand der IDs und Beschreibungen, die Identify bereits automatisch generiert hat, mit der Möglichkeit, zusätzliche für das Leistungsverzeichnis relevante Informationen hinzuzufügen. Jede Positionsnummer ist außerdem mit der zugehörigen Kapitelnummer im PSP und mit der Element-ID des Elements verknüpft. Die endgültigen Mengen werden entsprechend der für jede Position gewählten Maßeinheit berechnet.

 

Das Modellieren in Archicad ist für durchschnittliche Anwender einfach und intuitiv; genau diese Denkweise möchten wir auch auf die Informationen hinter jedem Modellelement übertragen."

 

Was hat Sie zu der Idee für Ihre Entwicklungen inspiriert?

"Bei TRIM wollten wir eine Archicad-Vorlage mit einem deutlich höheren Grad an BIM-Informationsautomatisierung erstellen — konkret sollte die Element-ID als Elementtyp-ID fungieren und automatisch generiert statt von Hand eingegeben werden. Das hat funktioniert, aber dabei zeigte sich ein anderes Problem: Die Informationen waren zwar automatisch, lagen aber verstreut an verschiedenen Stellen, als Attribute oder Eigenschaften. Das war der Auslöser für unser erstes Add-on, Identify: ein Werkzeug, das all diese verstreuten automatischen Informationen sammelt und sie übersichtlich an einem einzigen Ort darstellt."

  

Vor welchen Herausforderungen standen Sie während der Entwicklung?

"Archicad-Entwickler zu werden. Da wir aus der Architektur und nicht aus der IT kommen, mussten wir zunächst verstehen, wie man ein solches Projekt von Grund auf aufsetzt — die API, die Werkzeuge, die gesamte Struktur eines Add-ons.

Dinge, die die API nicht bereitstellt. Die Abdeckung der API ist uneinheitlich: Bei einer Reihe alltäglicher Vorgänge können wir die Daten zwar lesen und auflisten, aber der Vorgang selbst ist schlicht nicht vorhanden — das Zuweisen eines Elements zu einer Designoption oder das Auslösen von "Zonen aktualisieren" sind zwei Beispiele. Wann immer wir auf so etwas stoßen, muss ein Teil des Arbeitsablaufs manuell bleiben oder über Umwege gelöst werden.

Der Schritt von der Dienstleistung zum Produkt — ein Add-on, das für unseren internen Gebrauch entwickelt wurde, so weiterzuentwickeln, dass es für alle anderen funktioniert. Das brachte Probleme mit sich, mit denen wir uns noch nie befasst hatten: Generierung und Verwaltung von Lizenzschlüsseln, Mehrsprachigkeit und Kompatibilität über Betriebssysteme hinweg.“

 

Gibt es interessante Erkenntnisse oder Einblicke hinter den Kulissen?

"Durch die Beschäftigung mit der Archicad-API haben wir das Gefühl, das Programm jetzt viel tiefer zu verstehen — man sieht, wie es von innen funktioniert. Das praktischste Ergebnis war, dass wir gelernt haben, eine echte Einschränkung zu umgehen: Baustoff-, Komponenten- und Oberflächenauszüge lassen sich nicht zu einem einzigen Leistungsverzeichnis zusammenführen. Das war früher unmöglich, und genau das ist heute eines der Dinge, die Quantify löst."

 

Welchen Mehrwert bietet Ihre Lösung für Graphisoft-Anwender?

"Das Modellieren in Archicad ist einfach und intuitiv — genau das macht die Software aus. Unsere Add-ons bringen dieselbe Einfachheit auf die andere Seite von BIM: Das Verwalten von Informationen soll sich so natürlich anfühlen wie das Platzieren einer Wand.

 

Da alles in nativen Archicad-Klassifizierungen und -Eigenschaften gespeichert wird, bleibt der Mehrwert nicht in unserer Palette eingeschlossen — Interaktive Auszüge, Filter, Grafische Überschreibungen und der IFC-Export lesen alle dieselben Daten. Und falls die Add-ons einmal nicht mehr genutzt werden, geht nichts verloren: Die Informationen befinden sich in der Projektdatei, nicht im Werkzeug, sodass jede Klassifizierung und jede Eigenschaft genau dort bleibt, wo sie ist."

 

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Arbeiten Sie mit anderen Community-Mitgliedern oder Teams zusammen?

"Ja — durch unsere tägliche Arbeit in BIM-Produktion, Schulung, Beratung und Koordination haben wir breiten Kontakt zu verschiedenen Archicad-Anwendern, derzeit alle in Portugal. Die Zusammenarbeit mit Rebelo de Andrade: ein Team von mehr als 30 Architekten, Projekte beachtlicher Größe und internationale Reichweite. Teamgröße, Projektumfang und internationale Ausrichtung bringen unsere Werkzeuge und unsere Methodik jeweils deutlich weiter, und genau das schätzen wir an der Arbeit innerhalb der Community."

 

Wichtigste Funktionen

  • Synchronisierung der Element-ID: Die native ID folgt dem Baustoff, dem Mehrschichtigen Aufbau, dem Komplexen Profil oder der Eigenschaft des Elements, sodass die ID stets widerspiegelt, was das Element tatsächlich ist.
  • Element-ID als Typ: Eine einzelne Element-ID kann mehrere zugehörige Eigenschaften tragen, und jede Änderung an einer davon wird automatisch auf alle Elemente mit derselben ID übertragen.
  • Eigene Klassifizierung und Eigenschaften: Ein vereinfachtes Klassifizierungssystem, das gezielt für das Zusammenspiel mit einem Satz eigener Eigenschaften entwickelt wurde.
  • Mengen nach gemeinsamer ID: Werte werden über eine Auswahl oder über alle Elemente mit derselben Element-ID summiert.
  • Native Speicherung: Alles wird in standardmäßige Archicad-Klassifizierungen und -Eigenschaften geschrieben und bleibt so für Interaktive Auszüge, Filter und den IFC-Export lesbar.
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Die Dokumentation ist auf der Tutorial-Seite zu Identify, der Tutorial-Seite zu Quantify und der Lizenzseite von TRIM verfügbar. Kurze Demos gibt es für Identify und Quantify.

 

Wie können wir auf Ihre Inhalte zugreifen?

"Direkt bei TRIM — www.trim.pt"

Zukunftspläne oder nächste Schritte Ihrer Entwicklung

"Die Beschäftigung mit der Archicad-API hat unseren Blick auf das Programm verändert, und wir haben bereits einige Ideen in der Testphase. Sie alle verfolgen dasselbe Ziel: das Designerlebnis, für das Archicad bekannt ist — das, was es wirklich auszeichnet —, auf die Bereiche des Arbeitsablaufs auszuweiten, in denen es noch Verbesserungspotenzial gibt."

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Mitwirkende