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ES10
Contributor

Bestandsände im Schnitt zum neuem Niveau (Neubau) verlängern

Hallo an die Community!

 

Ich wollte die Frage einwerfen, ob es irgendeine Lösung gibt, wenn man z.B. das Deckenniveau absenkt damit die die Bestandswände zum neuen Niveau verlängert und entsprechend als Neubau dargestellt werden? 

 

ES10_1-1779084484010.png

Besten Dank im Voraus!

 

7 ANTWORTEN 7
poeik
Champion

Die Frage ist eigentlich, wie du es in der Realität auf der Baustelle machst.

Wenn du da wirklich die Wand nach unten verlängern musst, dann würde ich sie auch in ArchiCAD so zeichnen. Dass heisst, du fügst unter der Bestandeswand eine zweite Neubau-Wand ein, die nur die Höhe der Lücke hat.

 

poeik_0-1779208423703.png

 

 

Wie das dann auf der Baustelle geheh soll, ist ein anderes Thema. Die Wände müssten ja eine Zeit lang schweben, bis die neue Decke und Wandergänzung  erstellt sind.

🎈

 

Gruss, poeik

 

ArchiCAD CHE 5 - 28 - Windows 11
Bernhard Binder
Graphisoft Partner
Graphisoft Partner

Das wird Stück für Stück unterfüttert. Und ja, einzig richtige Lösung. Es wird ja nicht die Bestandswand verlängert, sondern eine kleines Stück neue Wand erstellt. Also auch genau so modellieren.

AC4.5-AC29 AUT, GER, INT www.a-null.com
snow
Moderator

für CAD hätte ich das grundsätzlich auch so vorgeschlagen.

Damit sich das "komplett automatisch" anpasst,  müsste man die Geschosshöhe dann immer ändern (und aufpassen, was sich dann aber alles dadurch nicht ändern soll... oder sonst halt mit SEO arbeiten.

 

Für in echt:
Abschnittsweise lassen sich so Wände ja schon unterfangen, würde ich meinen. 🤔

Archicad For Future F R E E D O M for-COLORS
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archicad versions 8-29 | mac os 13 | win 11
bmatt
Advisor

Stell dir mal vor: GRAPHISOFT würde innerhalb eines Projekts mehrere Ebenenmodelle erlauben, oder sogar freie Bezugsebenen, die nicht nur horizontal oder als schiefe Ebene verlaufen können, sondern zum Beispiel auch Freiflächen sein könnten. Es wäre ein echter GameChanger. Aber wohl viel zu Ing.lastig😉

wie oft ändert sich beim Bauen im Bestand für den Neubaubereich die erforderliche Bezugshöhe der an- oder umzubauenden Geschosse? sehr oft (alles andere ist Renovierung 😉)! Anstatt dass sich Neubauelemente an einem anderen Höhenmodell orientieren dürfen, muss immer manuell gefrickelt und höllisch aufgepasst werden, dass die Bezüge stimmen. Und wehe es ändert sich etwas…

 

was Freiflächen als Bezugsebene in Verbindung mit mehrschichtig Decken für die Außen Raumgestaltung bedeuten würde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. kein Gebäude ohne Gelände. Aber das ist ja wohl wieder den Ingenieuren vorbehalten. Kopfschüttel.

 

zum Thema selber:

Ein höchst kritischer Eingriff. Sicher machbar, wenn Kosten nicht arg relevant sind und sich der Bestand entsprechend verformen darf, ohne einzustürzen. sehr kostenintensive Maßnahme, wie Snow schreibt nur abschnittsweise und eher in sehr alten Gebäuden ohne richtige Bodenplatte angewandt wenn unbedingt erforderlich. So meine bescheidene Erfahrung aus über 25 Jahren (Bau-)Praxis.

Archicad 28 Full GER | MacOS 26 Tahoe
ES10
Contributor

Guten Morgen Zusammen!

 

Danke für die zahlreichen Antworten.

Natürlich kann man zum Modellieren ein neues Stück Wand unterhalb der Bestandswand eintragen, aber:

Sobald man Türen in der Bestandswand hat, welche nun auf die neue Höhe tiefergesetzt werden, steht man wieder an, da in dem neuen Stück Wand, keine Türe möglich ist.

 

Offensichtlich gibt es keine Archicad Lösung dafür, ebenso nicht für z.B. nachträgliche Wärmedämmungen an Wänden, sodass der Umbaustatus für einzelne Aufbauschichten definiert werden kann.

 

So bleibt nur eine Lösung:

Bestandswand verlängern und dann mittels Schraffuren o.ä. nachträglich kennzeichnen.

 

Beste Grüße!

snow
Moderator

Naja... Wände nach unten verlängern würde schon als eine etwas spezielle Angelegenheit betrachten.. von dem her ...***

 

Aber ich würde es so machen wie "in echt" und auch eher BIM-konform: Neues Wandstück unten drunter...
das mass dann immer an Türöffnungen halt immer stoppen.

 

Und ja, auch im Zuge der ganzen re-use-Ambitionen fände ich es gut einzelne Bestandteile von Bauteilen unterschiedliche Umbaustadien zuweisen zu können (findet sich auch was in dem in meiner Signatur verlinkten Beitrag dazu...)...

Dann könnte man so eine Wand z.B. aus einem Profil mit einen Neubaustück unten dran machen. (Was theoretisch auch jetzt möglich wäre... nur anderes zu steuern als über den Umbaufilter...)

 

Inzwischen finde ich es aber gar nicht (mehr) so abwegig, eine neue Außenwanddämmung als extra Bauteil zu modellieren.

 

Eh, und noch was anderes: Hast du vielleicht noch'n 'w' übrig?

Auch die Titel von eigenen Beiträgen lassen sich, meine ich editieren.

 

 

Archicad For Future F R E E D O M for-COLORS
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archicad versions 8-29 | mac os 13 | win 11
poeik
Champion

Türen und Fenster müssen zugegeben ziemlich umständlich modelliert werden. Du setzt die Bestandestüre auf Abbruch, die neue tiefer gelegte Türe als Neu ebenfalls in die Bestandeswand und in die neue Wandergänzung eine leere Öffnung. 

poeik_0-1779355438220.png

 

Das selbe Prinzip geht auch für nachträgliche Wärmedämmungen. 

Mir wären da mehrschichtige Bauteile mit verschiedenen Umbaustandards auch lieber, aber zumindest gibt es eine einigermassen praktikable Lösung, auch ohne Schraffuren.

 

Gruss, poeik

 

ArchiCAD CHE 5 - 28 - Windows 11

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