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Alex-B
Booster

Brettsperrholz

Hallo zusammen,
 
ich versuche derzeit, eine Brettsperrholzdecke als mehrschichtiges Bauteil so zu modellieren, dass sie in Schnitten fachlich korrekt dargestellt wird. Hintergrund ist, dass die Lamellen in den einzelnen Schichten jeweils um 90° gedreht angeordnet sind und ich diesen Aufbau sowohl im Längsschnitt als auch im Querschnitt nachvollziehbar abbilden möchte.
 
Aktuell stoße ich jedoch auf das Problem, dass unabhängig von den gewählten Einstellungen und der Schnittführung stets identische Schraffuren dargestellt werden. Ziel wäre es, für ein und dieselbe BSP-Schicht im Längsschnitt beispielsweise eine Längsschraffur und im Querschnitt hingegen eine passende Darstellung wie „Holzbohlen vertikal“ zu erhalten.
 
Aktuell sehe ich im Schnitt immer die gleiche Schraffur.
 
Hat jemand einen bewährten Ansatz oder eine Idee, wie sich einem mehrschichtigen Bauteil eine richtungsabhängige Schraffurdarstellung zuweisen lässt?
15 ANTWORTEN 15
Hmooslechner
Moderator

Geändert - Frage zu schnell gelesen. Sowas hat ohnehin eine Spannrichtung. Deshalb eher als Träger einbauen - nicht als Decke. Dabei als Profilmanager-Profil mit jeweils alternierenden Baustoffen, denn jeweils der selbe Baustoff lässt den Profilmanager die aneinanderliegenden Bretter verschmelzen. Oder neben ganz dünne Leimschichten dazwischen schalten.

AC5.5-AC27EduAut, PC-Win10, MacbookAirM1, MacbookM1Max, Win-I7+Nvidia
Hmooslechner
Moderator

Gedanken dazu: https://www.youtube.com/watch?v=B0vykMlBO6o

AC5.5-AC27EduAut, PC-Win10, MacbookAirM1, MacbookM1Max, Win-I7+Nvidia
snow
Moderator

Hallo Heimo,

 

Hier wird ja mit einer Brettsperrholzdecke (CLT) gekämpft… und da ist darstellerisch dieselbe Herausforderung, wie bei Vollholz auch, dass eine einzige Schicht längs geschnitten anders aussieht, als quer.

 

Mit GÜ ginge dann, wenn man pro Schnitt nur Holzbauteile in nur eine Richtung hätte.

Ich hab da auch immer wieder rumprobiert… mit Mehrschicht-Aufbauten hat man nicht das Problem mit dem Schraffurursprung nicht… wenn man das aber in Griff bekommt… vielleicht lässt sich so eher was trixen.

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Frank Beister
Moderator

Darf ich fragen wozu das gut ist? Bis 1:50 kann man das ohnehin nicht wirklich erkennen und darüber hinaus sind es 2D-Details. Und willst/musst du dir wirklich Gedanken darum machen, wie das Material hergestellt wird? Das macht der Hersteller doch ohnehin in seiner W+M Planung. Mal abgesehen davon macht das die Architekturdarstellung IMHO nicht übersichtlicher.

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Alex-B
Booster

 

Vielen Dank für die Rückmeldungen sowie, Heimo, für das hilfreiche Video.
 
Es geht konkret um die Darstellung einer Brettsperrholzdecke (CLT). Die korrekte Darstellung im 3D-Modell lässt sich – wenn auch mit etwas Aufwand – umsetzen. Schwierigkeiten bereitet hingegen weiterhin die Schnittdarstellung im 2D.
 
Hallo Frank, zu deiner Frage nach dem Nutzen: Sofern im AC technisch möglich, lege ich großen Wert auf eine präzise Darstellung. Wenn es möglich ist, in jedem Schnitt – unabhängig von der Lage durch das Bauteil – eine fachlich korrekte Darstellung zu erhalten, ergibt sich daraus aus meiner Sicht auch eine  Zeitersparnis bei der Erstellung von Detailzeichnungen. Darin sehe ich einen Mehrwert. 
 
Viele Grüße und einen angenehmen Abend.
Frank Beister
Moderator

Es gibt Anforderungen an die Architekturdarstellung, die solche Detaillierungen erfordern, deswegen habe ich gefragt. Ich halte das aber nicht für einen Regelfall.

CAD erlaubt uns bis auf Kleber oder Gewebeschichten zu modellieren. Ich halte es aber für sinnvoll sowas zu hinterfragen. Denn je präziser ich zeichne, desto vollständiger muss mein Modell sein. D.h. auch an allen Anschlüssen und Sonderfällen muss es dann stimmen, sonst gaukele ich dem Nutzer des Modells, der überall hin navigieren und schneiden (!) kann, etwas vor. Ich glaube auch nicht, dass das die Detailerstellung wirklich beschleunigt. Ich halte das zum einen für gefährlich, zum anderen für einen unangemessenen Aufwand, wenn sogar gar nicht leistbar. Und ich glaube nicht, dass das wirklich einen Nutzen bringt, außer dass es gut aussieht. Im Gegenteil kann das sogar kontraproduktiv werden, wenn du z.B. Dupletten von Baustoffen einführst oder Bauelemente multiplizierst (z.B. bei GK-Wänden) und damit die Auswertung des Modells erschwerst.

Ein digitaler Zwilling müsste im Extremfall noch nicht mal eine Geometrie besitzen, denn überwiegend werden semantische Informationen verarbeitet. Ich sehe für eine Detaillierung auf dem Level nur für eine visuelle Darstellung (Rendering) und nicht für eine Informationsvermittlung sinnvoll. 

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torben_wadlinger
Virtuoso

Ich sehe das wie Frank.

 

In meinen jungen jahren war ich auch der Meinung, dass das Modell möglichts nahe an den gebauten Zustand kommen muss (1:1), wenn aber erfahrener wird, lernt man, wo das wichtig ist und wo nicht. BSH-Träger schichtweise zu modellieren haltenich für unvernünftig, da es die Polygonzahl nach oben treibt und die tatsächliche Anzahl der Schichten von Hersteller zu Hersteller verschieden sein kann - abgesehen davon können auch die Schichtdicken variieren.

 

Details sind sehr wahrscheinlich ohnehin 2D (auch wenn sie aus dem Modell abgeleitet sind). In so einem Detail dann die Schraffur zu ändern ist mit wenigen Mausklicks erledigt. 

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snow
Moderator

Aber auch ohne Längs-/ Hirnholz-Debatte...

Dem Auge tut's einfach weh, wenn die Schichten nicht zur Bauteildicke passen... und das sieht man auch in 1:50:

snow_1-1777894783574.png

 

Es sind einschichtige Mehrschichtaufbauten... der Schraffurursprung richtet sich nie nach Ober-/Unterkante., auch nicht bei Dächern oder Trägern.

 

Damit das passt ginge wohl tatsächlich nur Mehrschicht-Bauteil, oder nach Heimos Vorschlag 'Träger als Decke'

(Bei komplexeren Grundrissen, dann vielleicht mehrere Träger... sowie die Elemente auch angeliefert werden...)

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torben_wadlinger
Virtuoso

Ja klar, das sieht einfach doof aus (milde gesprochen). Und natürlich haben wir Architekten auch einen Anspruch auf schöne Pläne - im Sinne von gut designten Plänen, mit guter Plangrafik, schönem Schriftbild etc. Aber außer uns juckt das inzwischen keinen mehr. Selbst GS interessiert das nicht, denn sonst hätten sie's ja schon längst behoben. Ich bin da inzwischen pragmatisch: Hauptsache der Plan ist fertig und richtig. Wie er aussieht ist mir inzwischen egal - guckt ja keiner rein und zum Schluß liegt er auf der Baustelle zerknüllt in der Ecke.

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