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Alex-B
Booster

Brettsperrholz

Hallo zusammen,
 
ich versuche derzeit, eine Brettsperrholzdecke als mehrschichtiges Bauteil so zu modellieren, dass sie in Schnitten fachlich korrekt dargestellt wird. Hintergrund ist, dass die Lamellen in den einzelnen Schichten jeweils um 90° gedreht angeordnet sind und ich diesen Aufbau sowohl im Längsschnitt als auch im Querschnitt nachvollziehbar abbilden möchte.
 
Aktuell stoße ich jedoch auf das Problem, dass unabhängig von den gewählten Einstellungen und der Schnittführung stets identische Schraffuren dargestellt werden. Ziel wäre es, für ein und dieselbe BSP-Schicht im Längsschnitt beispielsweise eine Längsschraffur und im Querschnitt hingegen eine passende Darstellung wie „Holzbohlen vertikal“ zu erhalten.
 
Aktuell sehe ich im Schnitt immer die gleiche Schraffur.
 
Hat jemand einen bewährten Ansatz oder eine Idee, wie sich einem mehrschichtigen Bauteil eine richtungsabhängige Schraffurdarstellung zuweisen lässt?
17 ANTWORTEN 17
Frank Beister
Moderator

Oh je, Torben, du brauchst dringend mal eine andere Perspektive. Zum wieder glücklich werden. 😉

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torben_wadlinger
Virtuoso

Noch 8 Wochen!

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snow
Moderator

💛

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GuidoB
Graphisoft Partner
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Hallo, ich denke, dass man so genau wie nötig modellieren sollten und im Holzbau ist es Stand der Technik, dass CLT-Platten von Abbundmaschinen bearbeitet werden. Somit braucht man gerade im Holzbau diesen hohen Detailierungsgrad, die Faserrichtung und eine gute Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma. 
Es gibt das Add-on ArchiFrame mit dem man in Archicad die Holzbauplanung bis ins Detail und sehr automatisiert durchführen kann. Dabei werden die Schichten sowie Faserrichtung von CLT-Platten korrekt in allen Sichten dargestellt. 

In dem Video wird anhand eines Projektes gut gezeigt, wie die Zusammenarbeit in Archicad bis hin zur Werksplanung gut funktionieren kann.

https://www.youtube.com/watch?v=8f_1G7lHkDE


Frank Beister
Moderator

Genau. So genau wie nötig. Auch in dem Video kann ich nicht erkennen, dass die W+M Planung ein Vordenken des Architekten benötigt. Es wird nur eine Schicht "Tragwerk" herangezogen.

Und ArchiFrame ist kein Tool für einen Architekten, wenn er nicht auch gleich die W+M Planung macht.

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Alex-B
Booster
Ich danke allen für den wertvollen Input sowie für die offene und konstruktive Diskussion zu meiner Anfrage. Die unterschiedlichen Sichtweisen empfinde ich als bereichernd, insbesondere auch im Hinblick darauf, die eigenen Ansätze kritisch zu hinterfragen. Die vorgebrachten Argumente gegen meine angestrebte Darstellungsweise sind in Teilen gut nachvollziehbar. Selbstverständlich muss der Aufwand für die Umsetzung – in diesem Fall die korrekte Darstellung einer BSP-Decke – stets in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen stehen. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass insbesondere für die Schnittdarstellung keine einfache Lösung existiert. Auch diese Erkenntnis hilft mir weiter, da ich anfangs davon ausgegangen war, eine Einstellung übersehen zu haben. Insofern nochmals vielen Dank an alle Beteiligten.
 
Einen Punkt möchte ich jedoch noch etwas relativieren: Es gibt sicherlich Darstellungen, bei denen „weniger mehr“ ist – das trifft jedoch nicht in jedem Fall zu. Wäre eine detaillierte und korrekte Darstellung einer BSP-Decke beispielsweise im Maßstab 1:50 oder 1:25 grundsätzlich als störend zu empfinden, müsste dies ebenso für entsprechende Werk- oder Fertigteilzeichnungen gelten. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus habe ich diese Darstellungen bislang jedoch stets als ansprechend und keineswegs störend wahrgenommen.
 
Zudem kann ich nicht bestätigen, dass der Anspruch an die Darstellungen der eigenen Zeichnungen mit zunehmender Berufserfahrung nachlässt – im Gegenteil: Mit den wachsenden technischen Möglichkeiten steigen aus meiner Sicht auch die eigenen Ansprüche kontinuierlich weiter. Was der eine als übertrieben ansehen mag, ist für den anderen Ausdruck von Engagement und fachlicher Leidenschaft.
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine angenehme und möglichst stressfreie Restwoche 🙂 

 

 

 

snow
Moderator

Nochmals (mit etwas mehr Ruhe) zurück zum ganz praktischen...:

 

snow_0-1778061343569.png

Mit 

  • Symbol-Schraffur und ...
  • Schraffur an Schicht anpassen und ...
  • einschichtigem Mehrschichtbauteil ...

... geht das für Decken und Dächer doch soweit, dass die Schichtdicken stimmen. (Der Träger macht nicht mit... sieht man auch dadurch, dass die Schraffur überhaupt nicht gedreht wird.)

 

Von dem her würde die Unterscheidung nach Hirn- und Längsholz via graphische Überschreibung schon gehen... mit entsprechender Benennung von Decken gemäß Spannrichtung... wobei eben noch zu probieren wäre, ob die Tausch-Schraffur dann auch richtig passt,..

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Frank Beister
Moderator

Zufällig bin ich gerade auf ein Forschungsprojekt gestoßen, das auch genau zu dem Thema eine Aussage trifft: BIMwood 

FrankBeister_0-1778064349749.png

 

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