Freitag - zuletzt bearbeitet Freitag
Für alle die den aktuellen Hype über diese Tools, die in wenigen Monaten entstanden sind, nicht mitbekommen haben:
https://github.com/orgs/storytold/repositories?type=all
Wer immer noch einen guten DWG-Viewer für macOS sucht, hier isser.
https://github.com/storytold/cadcraft
Screenshot von einem aktuellen Projekt auf einem Intel-Mac.
Ich denke, es war wirklich nur eine Frage der Zeit. Wahrscheinlich wird der nächste Schritt das Nachbauen von Windows und/oder macOS sein. Oder Archicad, Revit, ...
Freitag
Na so ein Nachbau wäre nicht schlecht. Mittels KI ließen sich die seit Jahrzehnten offenen Baustellen vielleicht endlich fertigstellen. Denke da beim Umbautool an eine vierte, neutrale Ebene, wo man zb für Nordpfeil keinen Umbaustatus mehr vergeben muss, bzw eben den neutralen.
Samstag - zuletzt bearbeitet Samstag
Gibt mittlerweile mit IngeTrazo (ingeneurmäßiges Zeichnen. plugins: https://ingetrazo.com/en/extensiones) ein immer ernstzunehmendes opensource Twin zu Sketchup mit fast täglichen Versionssprüngen und einer Unmenge von Plugins wie zum Beispiel das Rendern innerhalb von Ingetraze mit Blender.. (Wär ja auch was für Archicad, so eine Blender-Intergationsnutzung..). Blender hat auch mittlerweile BIM-fähige Architekturplugins auf Lager..
IngeTrazo wächst gerade mit unglaublicher Geschwindigkeit - und Trimble hat damit sicherlich auch nicht wirklich Freude..
Die Softwarebranche wird wohl um Einiges rauher und Firmen wie Graphisoft werden wohl um Einiges "mutiger" werden müssen und mehr gute Ideen zulassen müssen - einer schnelleren Entwicklung nicht mehr so deutlich im Weg stehen müssen.. den Pluginherstellern mit Gratis-Entwickleraccounts entgegen kommen müssen. Es ist ein Unding (Marketing-Strategiefehler) - aus meiner Sicht - daß sich Graphisoft von kreativen Köpfen Geld geben lässt, daß sie Archicad erweitern helfen.
Das mit der KI stellt sich allerdings noch auf anderer Ebene kritisch dar: eine einzige Anfrage an eine KI kostet in Wahrheit - alle Entwicklungskosten bisher zusammengerechnet und durch die geschätzte Anzahl der bisherigen Anfragen dividiert - ca 30-40ct. Abos sind also extrem subventioniert. Das kann sich langfristig nicht rechnen und die Geldgeber werden dies wohl mit irgendeinem taktischen Schritt reinholen wollen - möglicherweise mit einem weltweitem Urheberrechsstreit über mit KI hergestelltem Code - einer neuen Art von Besitzumverteilung. Wem gehören dann die KI-App-Codes? Wir werden es ja eh sehr schnell sehen...
gestern
Na, wie wärs mit der BIMcloud Basic für Apple Silicon als Start?
Hoffe es gibt etwas mehr Gegenwind für alle Monopolisten, damit diese Strategie in Zukunft nicht mehr aufgeht!
vor 3 Stunden
Ich würde nicht jeden Softwarehersteller als Monopolisten bezeichnen.
Bei all dem vibecoding: Softwareentwicklung ist wie ein reales Bau-Projekt. Das braucht einen Plan, Struktur, Grundlagen, Sicherung, Verbindlichkeit, Verantwortlichkeiten, schlicht STRATEGIE. Das machst sich nicht einfach so, weil man Claude sagen kann "programmier mir das mal".
Ich glaube nicht an den Bauantrag in 34 Minuten und das voll attribuierte 3D-Modell aus einer DWG in 10.
Hat jemand die Tools oben mal getestet? Ich hatte noch keine Zeit. Ich habe nur gehört, dass das alles weit weg von funktionierend ist.
Wenn das Ergebnis von KI ist, dass wir jetzt alles wild klonen, geht das sehr an den Möglichkeiten vorbei und voraussichtlich vielfach in die Hose.
vor 2 Stunden
Ja, ich hab mir den Kram mal angeschaut. Ist auf den ersten Blick irre beeindruckend, aber der Hype ist größer als die Produkte fortgeschritten sind.
Jetzt das große „aber": das ist alles erst wenige Monate alt. Sollten sich über die Einzelperson hinaus weitere Entwickler finden, die die KI füttern und die Produkte supporten, dann könnte sich eine Dynamik entwickeln, wie bei anderen großen Open Source Produkten auch.
Sehr vieles, wenn nicht sogar das Meiste, ist bereits in anderen freien Systemen vorhanden. Wenn man das nimmt und eine bekannte Oberfläche darüber stülpt, kann so etwas plötzlich Momentum generieren.
FreeCAD mit einer Archicad-Oberfläche, einem GDL-Interpreter und der selben Bedienlogik - das könnte schon verlockend sein. Aber es braucht eine aktive Entwicklergemeinschaft. Und das ist es, was meistens fehlt.
Warten wir mal ab, die Dinge kommen gerade erst ins Rollen …