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Einfach nur Frech! @Graphisoft

Bildschirmfoto 2026-03-31 um 15.27.34.png

Der Servicevertrag kann anscheinend weiterlaufen, aber man kassiert jedes Jahr pauschal 10 % mehr und hat dann nicht alle Funktionen?

Aber lieber Kunde, du hast die Wahl.....

 

Einseitige Preiserhöhungen von 10 % jährlich gelten im gewerblichen Bereich (B2B) oft als unangemessene Benachteiligung, wenn sie nicht durch konkrete Kostensteigerungen begründet und im ursprünglichen Vertrag genau so vorgesehen sind.

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen"
4 ANTWORTEN 4
RBender
Participant

Aber genau das scheint Graphisoft mit der Vertragsanpassung für Bestandskunden ab 2023 beabsichtigt zu haben. In den neuen Verträgen steht deutlich, dass Graphisoft die Kosten ohne Nachweis – und damit möglicherweise willkürlich – um bis zu 10 % erhöhen darf. Selbst ein Sonderkündigungsrecht wird in diesem Zusammenhang nicht eingeräumt.
Wie dem auch sei: Soweit ich es verstanden habe, hat Graphisoft den alten Servicevertrag für die legendäre ARCHICAD ohnehin zum Ende 2026 gekündigt. Es gibt dann nur noch das Abo-Modell.
Ich lebe sehr gut mit meiner alten Archicad-Lizenz und ohne vertragliche Bindung an Graphisoft. Mein Rat an euch: Lasst euch nicht alles gefallen!

bmatt
Advisor

Hallo Torsten,

 

Deinen Thread hab ich erst jetzt gesehen. Aber heute  Mittag nach Erhalt der „frohen Botschaft“ habe ich folgende Zeilen an den Vetrieb gerichtet: 

 

„… 

gestern noch haben wir davon gesprochen…
Ist u.a. die Aussage zulässig, dass die Kundschaft irregeführt werden darf, indem suggeriert wird, bei Wechsel auf Mietmodell wird ein Preisanstieg (generell) vermieden?
 
Nahezu beiläufig wird auf die Orientierung am bestehenden Service-Vertrag verwiesen (mit zugesicherter Preissteigerung).
 
Wissen Sie, üble Taschenspieler-Tricks kenne ich bereits aus dem Hause Allplan. Es scheint eine Strategie der Nimm-den-Scheck-AG zu sein, die sämtlichen angehörigen Firmen als Prämisse vorgibt, den Kunden mit Gewalt auf‘s Kreuz zu legen. Mir wird bei diesem Déja-vù schon wieder kotzübel. Muss denn jeder unbedingt zu Revit getrieben werden, wo man diesen Punkt des „Cash-Cow-Treatments“ bereits hinter sich hat?“
 
Die Art und Weise ist echt dreist. Eher mies, nicht frech. Es sei jedem sein Geschäftsmodell vergönnt. Aber bleibt bitte transparent und einigermaßen fair, anstatt die Kundschaft dermaßen hinters Licht zu führen.
 
Bei Allplan kriechen sie übrigens den (Ex-) Kunden immer noch hinterher mit Lock-Angeboten zum KAUF mit heftigem Nachlass, nachdem die Subscription ja so ein „toller Erfolg“ in der ganzen Umsetzung war. Nun- aber das weiß man bei GS ja. Man kennt schließlich die eigene Verwandtschaft🥂🥳
Archicad 28 Full GER | MacOS 26 Tahoe

Schade das viele dass so einfach hinnehmen. Eigentlich wäre das ein Thema für die ARC-Kammern. Mit einer Klage gegen das ABO-Modell würde man nicht weit kommen aber eine Klage bezüglich der Art und Weise/ Umgang mit Bestandskunden könnte... 

1. Unwirksamkeit der Preisanpassungsklausel (§ 307 BGB)

2. Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB)

3. Verstoß gegen das Kopplungsverbot / Umgehungsverbot

 

und Graphisoft den Vertrag einfach kündigen könnte. Willkommen in der Welt der ...

Graphisoft hat Glück das ich nicht so viel Heu habe wie Elon Musk 🤣

 

Wünsche allen die sich darüber ärgern eine schöne sonnige Osterzeit. 

 

 

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen"
Aggstein
Enthusiast

So habe ich es nun nach Rücksprache mit A-Null (österr. Distributor von Graphisoft) verstanden: Entweder mit AC29 aussteigen, und halt ohne diese unbrauchbare und anderorts günstiger erhältliche KI und ohne Teamwork über Cloud bis zur Pensionierung weiter arbeiten, oder das Angebot den Servicevertrag in Abo umbauen, und AC30 erhalten. AC31 wird es dann nimmer geben, und es werden nur weitere Kugerln auf die überdimensionale Himbeere aufgeklebt (was auch immer das sein wird). Nach den 3 Jahren entscheiden zwischen endgültigen Ausstieg oder sauteures Abo weiter zahlen. Also kleine Architekturbüros Tschüss, große Bussibussi.

Beim Ausstieg dann 2029 fällt man auf die ursprüngliche Version AC30 zurück, also die in der Zwischenzeit aufgepickten Kugerln auf der Himbeere fallen wieder ab.

 

Für mich stellt sich die Befürchtung ein, dass diese Kugerln auf die sowieso schon riesengroße Himbeere eh nur Krebszellen sein werden, und keine echten ´Verbesserungen bzw schon gar keine Behebung der mittlerweile jahrzehntelang unreparierten Baustellen. Also wenn man grad kein international tätiges Architekturbüro mit vielfachen Millionenumsatz ist, wird man mit AC29 auskommen. Blöd, wenn sich am Betriebssystem was Grundlegendes ändert, und irgendwann dann AC29  nimmer öffnen lässt. 

Nimmt man das Abo Angebot an, kann man AC29 durch AC30 Stand Herbst 2026 ersetzen.

 

Was mach ich also? Keine Ahnung, da ich wenig Vertrauen in Graphisoft hab, und denke, man wird bei AC30 nur die angezeigten Bilder bei der Installation und die Icon Farbe ändern, und Graphisoft freut sich, mich noch weitere drei Jahre an der Leine zu haben. Oder kommt mit AC30 noch wirklich was interessantes, was weitere 3 Jahre Abo halbwegs attraktiv macht? 

Was meint ihr, bekommen wir eine ausgehölte Karotte vor die Nase gehängt, oder doch ein schönes Abschiedsgeschenk?

seit AC 5.5 dabei, jetzt bei AC29 und Ende bei AC30. Ich freu mich schon auf die Pensionierung.

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