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Ata1
Contributor

Korrekte Türenmodellierung / -bemaßung

Hallo zusammen,

 

Ich würde gerne anstatt den DACH Türen die Türen INT (libpack: Doors and Windows DACH + Doors and Windows) verwenden, da sie mMn in der Darstellungsvielfalt und in der korrekten Darstellung zwar immer noch nicht gut, aber besser sind (Glasrahmentür im Grundriss richtig dargestellt, mehr Optionen bei den Modelldarstellungen, ...)

Ata1_0-1767859091122.png

 

Nun habe ich aber das Problem, dass sich diese nicht richtig bemaßen lässt auf RFB. Bei den DACH Türen gibt es die Möglichkeit Wandöffnung bis zur Wandunterkante zu generieren und dann über die Bemaßung Übergröße die richtige Höhe zu erhalten: 

Ata1_1-1767859653953.png

Bei der Tür INT finde ich eine solche Einstellungsmöglichkeit leider nicht.

BIM All-Doors scheint momentan ebenso nicht auf RFB bemaßen zu können (laut GitHub ein Bug)

 

Hat hier jemand vielleicht einen Lösungsvorschlag oder muss ich einfach weiterhin die DACH Türen verwenden und mit den Fehlern und mangelnden Optionen leben?
Danke schonmal Vorab.

34 ANTWORTEN 34
Hmooslechner
Moderator

Hab mich bei Türen und Fenster bisher rausgehalten, weil es mir in der Original-Bibliothek wegen der Verschachteluungs-Sucht der Graphisoft-Programmierer zu komplex war und ich da "eine Agenda" vermuten muss, welche uns Hobby-Scriptern ganz bewußt das Leben möglichst schwer machen soll, gerade - damit wir "daran nicht herumpfuschen".

 

Meine 2 Ct.: Keep it simple. Eine Bibliothek für zB. Türen muss grundsätzlich von der Durchgangslichte vom FFB her aufgebaut werden. Für Einbau in nichttragenden Wänden stellt der Praktiker den Türstock - die Zarge zuerst hin und mauert dann von der Seite her zu. Da braucht es keine Mauerlichten.

Für den Einbau in tragenden Wänden braucht es dazu lediglich Versetzluft um die Aussenkante der Zargen. Die Öffnung geht in der Regel immer bis Wandunterkante und muss gar nicht extra angegeben werden. 
Grundkonzeptgedanken:

Aus meiner Sicht sollten Elemente mit mehreren Segmenten aus einzelnen Teilen zusammengesetzt werden - also. -ich setzte eine Tür ein, Nimm dann extra ein Oberlicht und setzte es drüber, dann nehme ich extra ein Seitenpaneel und setzte es daneben usw. Das würde die nötige Bibliothek ziemlich verkleinern und die Dialogboxen massiv verschlanken. Die nötige Bemaßung würde ich eher manuell andenken - immer im Hinblick auf den echten Arbeiter auf der Baustelle - was braucht der wirklich - und was nicht.

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Frank Beister
Moderator

😁

Wir können uns genau dazu gerne im Detail austauschen. Genau das haben dormakaba und ich sehr systematischbei der bim-all-doors gemacht. Ich hatte da in Roland Baier einen sensationellen Partner auf AG-Seite, der mehr über Türen und Komponenten weiß, als du verarbeiten kannst.

Das Konzept nähert sich der Tür von 2 Seiten:

  • Was ist die Anforderung an die Tür. Deswegen der erste Teil und die "Level of detail" im Objekt, weil sich das von LP2 bis 5 auch verändert.
  • Aus welchen Komponenten besteht die Tür und was Leisten diese. Das ist was völlig anderes.

Wie ich mir meine Wunschtür zusammenbaue und mir Komponenten ausdenke, die es gar nicht gibt oder geben kann, war nicht der Ansatz, denn das führt schlimmstenfalls zu nicht herstellbaren Türen.  

Als wir mit AC19 gestartet sind hat GS in Aussicht gestellt das Türenwerkzeug zu überarbeiten und mit einem Öffnungstool zu verbinden. Das schreit geradezu nach der Objektstruktur wie Treppe, Fassade, Geländer. Wir hatten auch angeboten GS zu beraten, damit die Komponenten an der richtigen Stelle interagieren können. Bis jetzt kam aber keine Einladung.

Das Makro-Dickicht der aktuellen GS-Türen ist der Systematik von Türen geschuldet, wenngleich es leider an entscheidenden Stellen aufhört. 

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Ich bin mir gerade nicht sicher, ob deine Aussage zum praktischen Umgang mit Türen ironisch gemeint war oder ernst. Meine Erfahrungen auf der Baustelle sind andere. Da wird das Loch erst hergestellt und relativ am Ende kommt die Tür - abhängig von der Art der Zarge..

Gruß, Benjamin Schober | Eidenhardt + Schober Architektur PartGmbB

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Hmooslechner
Moderator

Bei uns wird das Loch nur bei tragenden Wänden "sofort" hergestellt. Bei nichttragenden Wänden wird am Boden die Lage der Wände "aufgerissen" und die Lage der Türen in der Achse dazu gezeichnet. Dann stellen wir "Faulenzer" in die Ecken und zur Fixierung der Zargen-Lage und befestigen die Zargen an den Faulenzern. "Faulenzer" sind Metall-Teleskopstangen, die sauber ausgerichtet zwischen die Gechoßdecken geklemmt werden und man mauert entlang dieser "Faulenzer" nach oben und muss nicht ständig mit der Wasserwaage kontrollieren - deshalb der Ausdruck "Faulenzer". Die Türzargen sind damit schon zuvor fixiert und können sofort mit eingemauert werden. Man muss beim Mauern die Zargen aus-spreizen, damit sich diese nicht nach innen biegen. Noch ein Einbau-Tip: die Verbindungs-Ecken unten an der Zarge sollten auch unterpackelt werden. Wenn da jemand draufsteigt, zieht sich die Zarge unten zusammen und passt später nicht mehr... Wenn der Mörtel abgebunden hat, werden diese Verbindungsprofile ohnehin entfernt.

 

Faulenzer1.JPG
Man stellt die Zargen auf Achse und unterpackelt diese in die richtige Höhe - entweder mit Hilfe des Meterrisses oder einfach UK Duchgangsliche 2m über FFB.. Wir haben uns übrigens mittlerweile "angewöhnt", in tragenden Wänden keine Eckzargen mehr zu verwenden, sondern nur noch Umfassungszargen, weil sich für den Einbauer - diese Im Raum weniger schnell "verwinden" und dies somit sehr viel leichter herzustellen ist und die Türblätter dann später viel besser "sitzen". Wenn jemand mit Umfassungszargen nicht richtig umgehen kann, gibts später oft mit Verwindungen Probleme mit der Passgenauigkeit der Türblätter.

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snow
Moderator

Stahl.Umfassungszargen sofort einzumauern, spart den Arbeitsgang des späteren ausfüllens mit Mörtel…

… wenn mit den Zargen im frühen Rohbaustadium sorgsam umgegangen wird... scheint sich zu bewähren.

 

Zum Glück gibt es aber auch noch andere Türen, als die mit Metallzargen 😉

und egal welche Zargen, oder Türstock die Öffnung geht im Regelfall bis zum Rohboden.

 

Das ist das Maß, dass wir außer der "Nennhöhe" / Baurichtmaß in DE im Plan brauchen (nicht zuletzt zur Ermittlung der Wandfläche).

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snow
Moderator

Ja, sich darüber Gedanken zu machen, wie man Türobjekte noch aufbauen kann… und was man aus der Entwicklung dazu lernen kann, oft bestimmt gut. 

An dieser Stelle spreche ich die, Frank, auch nochmals meinen Dank aus, für dein Engagement in der Sache! 😀

 

Ich finde es auch sehr Schade, dass solche Entwicklungen von Graphisoft nicht aufgegriffen werden… vielleiocht kommt man aber doch noch irgendwann ins Gespräch darüber.

 

Hier geht es im Augenblick nur darum, dieses verflixte Höhenmaß der gesamten Öffnung auf den Plan zu bekommen.

Ich fände es eben sehr schade, dass man viel Energie etc. in die Entwicklung dieses Objekts gesteckt hat… aber die Verwendbarkeit sich durch diese eine fehlende Eigenschaft dann doch wieder sehr einschränkt

 

(Ein Beispiel noch zu einer Eigenschaft des Objekts:
Gerade im sozialen Wohnungsbau geht es oft eng einher... und da ist ungeheuer vorteilhaft, wenn man den gesamten Platzbedarf für eine Tür auch dadurch besser erfassen kann, dass man die Klinke sieht…)

 

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runxel
Moderator

runxel_0-1778540901392.png    runxel_1-1778540979115.png

Ja, ich glaub ich habs jetzt.

 

 

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snow
Moderator

Hey Wow !!!

Hatte immer mal wieder dran gedacht... ob das mit der Sache jemals weitergeht. 😉

 

Ich sag schon mal vielen, vielen Dank !!!

 

Jetzt würde ich das selber gern gleich testen.
Kann man das modifizierte Objekt schon bekommen?

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runxel
Moderator

Kann man! Ist aber nur die .gsm, habe noch keine .lcf gepackt.

Der restliche Stand ist wie bei Frank. Ich habe gesehen, dass es ein paar kleinere Probleme gibt, wenn z.B. ein OTS verbaut wird. Das muss ich mir noch genauer ansehen.

Wem etwas auffällt, darf gern kommentieren, dann schau ich mir das an.

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snow
Moderator

jaja... 😊

 

snow_1-1778592122131.png

Bei github / BIM all doors ist die aktualisierte Version aber nicht... oder finde nur sie dort nicht...?

 

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