vor 3 Wochen
Wie modelliert man Trapezblech Dächer in Archicad?
Wände mit waagerechten Trapezblechen geht noch recht unkompliziert mit Profilwänden, mit senkrechten Blechen schon nicht mehr.
Ich möchte jetzt ein Stahlbaudach mit Trapezblechen modellieren, im Industriebau keine ungewöhnliche Konstruktion.
Anbei eine Auflistung meiner aktuellen Erkenntnisse, vielleicht kann jemand davon profitieren oder kennt bessere Lösungsansätze.
Rahmenbedingungen:
Versuchte Modellierungsstrategien:
Ich werde die Option 4 mit dem Dachzubehör weiterverfolgen und hoffe auf keine Showstopper zu stossen.
PS:
Die Frage, ob man hier noch wirtschaftlich in 3D modelliert oder einfach in den Schnitten das Blechprofil 2D einzeichnet habe ich mir auch schon gestellt. Es wäre schön, wenn man in AC unkompliziert auch solche Konstruktionen modellieren könnte.
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Mittwoch - zuletzt bearbeitet Mittwoch
Im Prinzip recht einfach und ganz schön, mit der Schale...:
Jedoch haben Schrägschnitte und Öffnungen immer vertikale Kanten... will / braucht man das anders... muss man sich der üblichen Schnippelmethoden bedienen 😉
Ah doch... der Support hat sich nochmals zurückgemeldet... vielen Dank!
Es gibt ja das...:
scheint aber nicht ganz so einfach zu bedienen zu sein...
Also. geht doch... 😊
Jetzt aber...
Das geht auch... schließt dann nur allzu viel Individualität bei Kantenwinkeln aus.
Aber ich würde sagen, die Forschungsreise hat sich nun doch gelohnt... 😀
vor 3 Wochen
@karsten_bauschert schrieb:
Es wäre schön, wenn man in AC unkompliziert auch solche Konstruktionen modellieren könnte.
Erstmal Danke für Deine Untersuchung!
Im derzeitigen Projekt haben wir auch ein Trapezblechdach, aber gefällelos.
Uns reicht da (noch) eine massive, 10cm dicke Schicht "Metall, Stahl verzinkt" 🗿
Die große Fläche, der Standard, was auch immer... ist ja immer einfach.
Schwierig wird's bei Anschlüssen, um die Kurve, Löcher drin, Irregularitäten.
Und da stoßen auch Treppen-, Fassaden- und sonstige RundrumSorglos-Werkzeuge an ihre Grenzen...
vor 3 Wochen
Benötigt ihr das für eine Visualisierung? Sonst ergibt das wahrscheinlich nicht viel Sinn.
vor 3 Wochen
Du hast Param-O übersehen. Dort ein Profil als Grundlage einladen und parametrisieren. Aber: die Polygonzahl machr Dir das Projekt ziemlich schnell lahm.
vor 3 Wochen - zuletzt bearbeitet vor 2 Wochen
Ich würde da jetzt gerne selber dran rumprobieren.
Finde schon, dass eine Darstellung von Trapezblech, quergeschnitten, einfach dazugehört ohne Diskussion. 😉 (klar mit vereinfachter Profilierung...).
Erfahrung und Gefühl würden mich am ehesten zum Fassadenwerkzeug bringen (nachdem ich letztens auch einigermaßen Holzdecken damit modelliert habe...)
Zugegeben, manchmal scheint es sich schon grauenhaft zu benehmen. Für Öffnungen, nativ, müsste man die "Struktur" entsprechend aufbauen.
Die Schale zu nehmen, finde ich überhaupt nicht abwegig... werde mal nach ein paar freien Minuten Ausschau halten, um das zu probieren.
NACHTRAG
Je mehr ich's mir überlege, desto mehr spricht eigentlich für die Schale... eben auch deswegen, weil es den Reiz hat, dass in diesem Fall nur Flächen und keine Volumina erzeigt werden... was nicht zuletzt der allgemeinen Performance zugute kommen dürfte. 😆
vor einer Woche
Ich habe keine Erfahrung mit Schalen, es sah aber etwas kompliziert aus.
Kann ich die bereits gezeichnete Kontur des Trapezes als Grundlage nehmen, um dies in einer geneigten Fläche zu extrudieren?
Und dann die seitliche Begrenzungen der Fläche frei anpassen und einfach (nicht per Solid) Öffnungen für Dachfenster hinein modellieren?
Wenn ja dann wäre es ein interressanter Weg.
vor einer Woche
Howdy,
zugegeben, ich habe jakelinerosa gerade aufwändig meinen Baugruben-Fetisch und die Verschneidung von Flächen gepostet, aber
Trapezblech in 3D modellieren - Ne - NIEMALS!
Ich erstelle ein Baustoff "H100.88positiv" und lege ein Trapezblech-Bildchen drauf.
Ggf. Deckschraffur entspr. der Sickerung.
Für deratigen Klimbim lasse ich KEINE Rechenzeiten für 3D fressen.
Klassifizierung als "Trapezblech", dann erkennt das Jede*r im IFC-Modell.
Kommt doch mal ein pingeliger AG, dann:
Ich generiere mir in M1:1 eine Linie die das TRP-Profil abbildet.
Reverenzpunkt unten, Symbollinie
Linien-Typ erstellen
(3,1415 mal in 25 Jahren geschehen.)
Dann zeichne ich mir eine DUMMY-Dachfläche,
Oberfläche UNSICHTBAR,
Dicke NULL,
Aufsetzpunkt &
Gefälle gleich der o.g. BIM-Dachfläche
BauteilkonturLinie = meine o.g. Linie.
ID sinnig setzen!
Das Gute:
Im Schnitt sieht man nur das Trapezblech und es werden Aussparungen berücksichtigt, die Teilung/Sickung bleibt korrekt und man kann sehen wo im Profil man schneidet, ggf. die NRA ein Stück verschieben und so die korrekten Maße aus dem Schnitt f.d. Dachaufsicht generieren.
Macht man die Liniendefinition = Trafebreite (=n*Modul) - LängsÜberlappung und versetzt die Endüberlappungen in der Definition etwas nach oben, kann man auch die Tafeln in den Schnitten darstellen und es frißt fast KEINE Rechenleistung.
(3,1415 mal in 25 Jahren)
Dann gibt es noch die AGs, die stören sich an den BauteilLinien der tatsächlichen 3D-Trapezblechflächen in den jeweligen Sicken.
Selbes Spiel f. diese Dach, Linie definieren "Punktlinien ULTRAweit" als Konturlinie setzen und im Schnitt hat man dann mal einen Punkt allle x Meter.
(6,674 * 10^(-11) mal in 25 Jahren)
Das mache ich alles mit einer Layer-Kombi GR und einer SN,AN
Grüße
Mario
vor einer Woche
Über die Sinnhaftigkeit des 3D Trapezbleches (und generell der Grenze der sinnvollen Modelldetailierung) will ich gar nicht diskutieren,
eigentlich bin ich ja bei Dir;)
Zu deinem 2.ten Lösungsvorschlag (Dachfläche mit Bauteilschraffur) wäre die Frage, ob in allen Schnitten die Trapezlinie richtig dargestellt wird?
Sonst müsste man in Längsschnitten evtl. das Trapezblechmuster durch eine graphische Überschreibung ausblenden..
vor einer Woche
Exakt, das machst Du über GÜs.
Als es die GÜs noch NICHT gab, habe ich in den relevanten Schnitten 2D-Linie "Trapezblech" gezeichnet, geht auch. Man hat halt KEIN 3D-Element.
Achja, wo ich es gerade oben las.
Referenz, statt Reverenz.
Manchmal hakt's aus.
Mittwoch - zuletzt bearbeitet Mittwoch
Im Prinzip recht einfach und ganz schön, mit der Schale...:
Jedoch haben Schrägschnitte und Öffnungen immer vertikale Kanten... will / braucht man das anders... muss man sich der üblichen Schnippelmethoden bedienen 😉
Ah doch... der Support hat sich nochmals zurückgemeldet... vielen Dank!
Es gibt ja das...:
scheint aber nicht ganz so einfach zu bedienen zu sein...
Also. geht doch... 😊
Jetzt aber...
Das geht auch... schließt dann nur allzu viel Individualität bei Kantenwinkeln aus.
Aber ich würde sagen, die Forschungsreise hat sich nun doch gelohnt... 😀