gestern
Liebe Community,
es gibt eine Sache, an der ich immer wieder grübele. Wenn man Putzschichten über mehrschichtige Bauteile löst, dann fangt man an Wände bei jedem Schacht oder Lagerraum zu zerstückeln. Also ist eine Putzschicht eher eine Eigenschaft der Räume. Wenn man aber GK-Wände in einem Raum hat, möchte man ja nicht, dass der Raum einem eine Putzschicht davor setzt. Wenn man die Putzschicht als einzelnes Bauteil betrachtet, dann muss man alle Öffnungen, wie Fenster, Türen,etc. nachmodellieren.
Wie löst ihr denn das?
Gruß von T aus D am R
gestern
Ich habe hierzu ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit @Lukas Oelmueller geführt und darauf hin unsere Projektvorlage verschlankt. Wir trennen bei mehrschichtigen bauteilen nur noch zwischen tragend und nichttragend. Putz wir gar nicht mehr dargestellt. Das erleichtert das Zeichnen ungemein.
gestern
Wir zeichnen in der Regel bis 1:50 auch keine Putzschichten. Soweit ich weiss, sind da aber auch die Normen für Flächenberechnungen in der Schweiz etwas toleranter.
Anders sieht es aus, wenn ich eine Bestandesaufnahme aus einer Punktwolke brauche. Da dort immer Fertigmasse aufgenommen werden, zeichne ich auch eine (geschätzte) Putzschicht mit Mehrschichtwänden. Oder, je nach Anspruch, die gesamte Wand durchgehend grau massiv.
Gruss, poeik
gestern
Ja, die lieben Räume sind dann natürlich nicht mehr automatisch möglich und müssen per Hand um eine fiktive Putzstärke reduziert werden.